CDU-Kreistagsfraktion Osnabrück

Radwegeoffensive 2026 bis 2031

Jährlich 10 Kilometer neue Radwege an Kreisstraßen realisieren

Das Fahrrad ist längst mehr als ein Freizeitgerät. Für immer mehr Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Osnabrück ist es ein unverzichtbares Verkehrsmittel – auch für den täglichen Weg zur Arbeit. Damit der Umstieg auf das Fahrrad sicher und attraktiv möglich ist, fordert die CDU-Kreistagsfraktion Osnabrück einen deutlich schnelleren Ausbau der Radwege an Kreisstraßen.

„Wir fordern, dass jährlich mindestens zehn Kilometer neue Radwege an Kreisstraßen gebaut werden. Dafür soll der Haushaltsansatz so erhöht werden, dass die notwendigen Finanzmittel spätestens ab 2027 dauerhaft zur Verfügung stehen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Johannes Eichholz.

Zehn Kilometer neugebauter Radweg pro Jahr. Dieses Ziel soll verbindlich im Haushalt des Landkreises verankert werden. An die Stelle eines Pilotprojekts zur Deckensanierung mit temperaturgesenktem Asphalt soll künftig das Ziel „Stärkerer Ausbau des Radwegenetzes im Landkreis Osnabrück“ treten – messbar und nachvollziehbar durch die Kennzahl von zehn Kilometern jährlich.

„Zehn Kilometer neuer Radweg pro Jahr – genau das braucht der Landkreis Osnabrück jetzt“, betont Martin Bäumer, Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion für Planen und Bauen. „Nur mit einem klaren und verbindlichen Ausbauziel kommen wir endlich aus dem bisherigen Schneckentempo heraus. Wer den Radverkehr stärken will, muss jedes Jahr sichtbar neue und sichere Radwege schaffen.“

Nach Ansicht der CDU-Kreistagsfraktion fehlen entlang vieler Kreisstraßen noch immer sichere Radverkehrsanlagen. Im derzeitigen Ausbautempo würde es noch Jahrzehnte dauern, diese Lücken zu schließen. Mit zehn Kilometern neugebautem Radweg pro Jahr könne dagegen kontinuierlich und planbar aufgeholt werden.

„Der Radwegneubau muss vom Ausnahmeprojekt zum jährlichen Standard werden“, so Bäumer weiter. „Zehn Kilometer pro Jahr sind ambitioniert, aber realistisch – und sie bringen echten Nutzen für Sicherheit, Klimaschutz und Mobilität im ländlichen Raum.“