CDU-Kreistagsfraktion Osnabrück

Wenn die grüne Landrätin aus der Sportförderung

einen Hindernislauf macht

Mit der Bereitstellung von 1,50 Euro pro Mitglied für die Sportvereine im Landkreis verfolgen wir das richtige Ziel: Vereine und Verbände sollen unkompliziert unterstützt und das ehrenamtliche Engagement vor Ort gestärkt werden. Die Mittel sind ausdrücklich dafür gedacht, diejenigen zu unterstützen, die tagtäglich einen wertvollen Beitrag für unsere Gemeinschaft leisten.

Umso bedauerlicher ist es, dass die von der grünen Landrätin Anna-Katrin Kebschull verantwortete Ausgestaltung des Förderverfahrens dieses Ziel konterkariert. Statt einer einfachen und praxistauglichen Beantragung wurden bürokratische Hürden geschaffen, die insbesondere ehrenamtlich geführte Vereine vor erhebliche Herausforderungen stellen.

Komplexe digitale Verfahren, zusätzliche Nachweispflichten und umfangreiche formale Anforderungen führen dazu, dass Zeit und Energie, die eigentlich dem Sport und dem Ehrenamt zugutekommen sollten, in Verwaltungsaufwand gebunden werden. Für diese unnötige Erschwernis trägt die Landrätin die Verantwortung.

Aus Sicht der CDU-Kreistagsfraktion muss Sportförderung einfach, verständlich und praxisnah ausgestaltet werden. Fördergelder sollten schnell und unbürokratisch dort ankommen, wo sie benötigt werden – in den Vereinen, bei den Ehrenamtlichen und bei den Menschen, die sich für den Sport in unserer Region engagieren. Dies hat der Kreistag auch ausdrücklich so beschlossen.

Wir werden uns daher weiter dafür einsetzen, dass die Förderung vereinfacht wird und die Ehrenamtlichen im Sport nicht mit unnötiger Bürokratie belastet werden.